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Wärmepumpen – die richtige Wahl

Sie gehören längst zu den Selbstverständlichkeiten der modernen Heizungstechnik und inzwischen sehen sie sogar gut aus: Wärmepumpen. Aber welches ist in welchem Fall die richtige Variante? Und was gibt es überhaupt?

1. Wärme aus der Erde

Erd- oder genauer Sole-Wasser-Wärmepumpen holen ihre Energie aus dem Erdinnern. Mittels Sonde wird ein Wasser-Glykol-Gemisch ins Erdreich geschickt, wo die Temperatur konstant ist. «Manchmal reichen schon 50 Meter, um die Flüssigkeit so weit zu erwärmen, dass sie nachher verdichtet werden kann und dass sie die Energie an den Wärmekreislauf des Hauses abgeben kann», erklärt Michel Pasche. Oft muss aber auch bis zu 300 Meter tief gebohrt werden. «Sole-Wärmepumpen sind in meinen Augen die beste Variante, aber relativ teuer», sagt Pasche. Einer der Vorteile sei, dass keine Lärmemissionen entstehen.

2. Wärme vom Grundwasser

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dem Grundwasser Wärme zu entziehen. «Wenn auf einem Grundstück tatsächlich Grundwasser vorhanden ist, ist das eine gute Sache», sagt Pasche, «aber das ist nicht überall der Fall.» Ausserdem variiere der Grundwasserspiegel vielerorts sehr stark, was die Installation einer Wärmepumpe verhindere. Auch eine Grundwasser-Wärmepumpe ist nicht ganz billig und braucht zudem einen Schacht.

3. Wärme aus der Luft

Die am häufigsten verwendete Form der Energiegewinnung mittels Wärmepumpe ist die Luft-Wasser-Variante. Die Energie wird hier der Umgebungsluft entzogen. Dabei gibt es verschiedene Versionen: «Man kann das ganze System im Garten installieren», erläutert Pasche. «Die Ventilatoren verursachen ein bisschen Lärm. Dieser darf 45 Dezibel in 30 Metern Entfernung nicht überschreiten.» Man kann auch das ganze System im Hausinnern installieren, was besonders bei Neubauten sehr gut planbar ist, oder aber den Ventilator im Garten und die eigentliche Wärmepumpe im Innern.

Öl- oder Gasgeruch sind ebenso Schnee von gestern wie schmuddelige Heizungsräume.

Wie vorgehen?

Die Installation einer Wärmepumpe ist heute bei Neubauten Standard. Aber auch beim Ersatz von Heizkesseln kann dies in Frage kommen, vor allem bei Ein- und Zweifamilienhäusern. «Ein Interessent sollte sich zuerst fragen, was ihm eine umweltfreundliche Heizung und die Unabhängigkeit von Öl- und Gaspreisen wert ist», sagt Pasche. Danach ist eine Beratung zu empfehlen. «Wir klären ab, was überhaupt möglich ist – beispielsweise kann nicht überall für eine Erdsonde gebohrt werden – und unterbreiten dann verschiedene Vorschläge. Manchmal rate ich durchaus auch dazu, eine bestehende Ölheizung durch Gas zu ersetzen.»

Lohnt sich das?

«Eine Wärmepumpe lässt sich realistisch gesehen kaum amortisieren», gibt Pasche zu bedenken. Zwar sei die Energie nach der Anfangsinvestition praktisch gratis, aber diese Einsparung reiche nicht, um eine Wärmepumpe bei einer Lebensdauer von 15 Jahren zu amortisieren. Denn die Anfangsinvestition ist mit 35 – 40’000 Franken (Luft-Wasser) oder rund 55’000 Franken (Erdsonde) doch beträchtlich. «Andererseits muss nach 15 Jahren eventuell nur der Kompressor oder der Wärmetauscher gewechselt werden. Der entscheidende Aspekt ist und bleibt die Umwelt», resümiert Pasche.

Alle Varianten

Pärli bietet praktisch sämtliche Varianten an. «Inzwischen gibt es auch Wärmepumpen, die mit spektakulärem Design überzeugen, vor allem im Bereich Luft-Wasser: Im Garten steht dann eine schmucke Installation aus Chromstahl oder Holz. Und bei einer Split-Installation sieht man nichts ausser gediegene schwarze Ventilatoren. Das kann sich sehen lassen!»
Wer seine Wärmepumpe von Pärli installieren lässt, erhält einen einzigen Ansprechpartner und eine Offerte, welche alles umfasst, beispielsweise auch allfällige Bohrungen und elektrische Installationen. «Wir sind unabhängig von Lieferanten, kennen aber die Produkte sehr gut», betont Pasche.

Heutige Wärmepumpen überzeugen auch in ästhetischer Hinsicht.

Interessiert? Lassen Sie sich einen Vorschlag unterbreiten.

Michel Pasche

Geschäftsführer
pasche@paerli.ch

Marco Bachofner

Projektleiter
bachofner@p
aerli.ch

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Marco Bachofner
Marco Bachofner
Projektleiter