Mit der Einführung der seit 1. Januar geltenden Viereinhalb-Tage-Woche schlägt die Pärli AG mehrere Fliegen mit einer Klappe. Und das kommt an.
«Unsere Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen, das war eines der wichtigsten Motive für die Einführung der 4½-Tage-Woche», erläutert GL-Mitglied und Mitinhaber René von Büren. «Dazu kommt die Überzeugung, dass sich die längere Erholungsphase positiv auf die Balance zwischen Arbeits- und Privatleben unserer Mitarbeitenden auswirkt. Das Wohlergehen unserer Leute ist uns wichtig!» Zudem sei man überzeugt, dass sich die kürzere Woche auch auf die Motivation auswirke. «Das wurde mir auch bestätigt, als ich beim einen oder anderen Kollegen aus der KMU-Welt nachgefragt habe.»
ein workshop
Die Idee geisterte schon seit einiger Zeit in den Köpfen der Geschäftsleitung herum. Für die Umsetzung lud man eine rund 20-köpfige Mitarbeiterdelegation zu einem Workshop ein. Dort kristallisierte sich rasch ein Zeitmodell heraus, welches nun auch eingeführt worden ist. Gearbeitet wird von 7 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr, man muss also eine halbe Stunde mehr arbeiten als bisher beziehungsweise weniger Pause machen. Aber das ist für die meisten kein Problem. «Und auch die Kundschaft reagiert durchs Band positiv», sagt von Büren, «zumal unser Pikettdienst natürlich jederzeit zur Stelle ist.»














